-ODER-
FÜR FILM, DER ANZEICHEN DES ESSIGSÄURE-SYNDROMS (VINEGAR SYNDROME) AUFWEIST
Einlege-Methode
Legen Sie eine METALLSPULE mit dem zu behandelnden Film in eine etwas größere Filmdose (METALL) und füllen Sie diese mit VITAFILM®, bis der Film vollständig bedeckt ist.
Achten Sie darauf, daß Ihre Metallspule keine Kunststoffteile (z.B. Kern, Klemmen etc.) besitzt, da diese zersetzt werden würden.
Verschließen Sie die Filmdose und lassen Sie den Film 24 Stunden einweichen.
Danach nehmen Sie den Film aus der Dose und lassen ihn ca. 30 Sekunden abtropfen.
Legen Sie den Film dann in eine trockene METALLDOSE und verschließen Sie diese gut.
Lassen Sie den feuchten Film für 90 bis 180 Tage in der geschlossenen Dose, bis er die komplette VITAFILM® Flüssigkeit restlos aufgenommen hat.
Der Film ist jetzt wieder einsatzbereit. Wenn gewünscht, können nun wieder Kunststoffspulen und Dosen verwendet werden.
ANMERKUNG zur Anwendung bei Essigsäure-Syndrom (VINEGAR SYNDROME)
Um Essigsäure-Syndrom (VINEGAR SYNDROME) effektiv zu behandeln, ist es sehr wichtig, die Dose geschlossen zu halten, damit Vitafilm in die tiefe Molekularstruktur des Films aufgenommen werden kann, anstatt zu verdunsten.
Die besten Resultate werden bei einer Raumtemperatur von 18-24°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40-50% erzielt.
Um festzustellen, ob der Film ganz trocken ist, drücken Sie die Filmwicklungen gegen den Spulenkern (um zu sehen, ob Flüssigkeit sichtbar wird).
Der Film sollte vollständig trocken sein, bevor Sie ihn aus der Dose nehmen.
Der Film wird weiterhin nach Vitafilm riechen; dies wird jedoch im Laufe der Zeit wieder nachlassen.
Der Film ist nun einsatzbereit.
Obwohl es selten notwendig ist, können Sie VITAFILM® an einem Film mehrmals anwenden, ohne eine schädliche Wirkung befürchten zu müssen.
Bei langer Einwirkungszeit (z.B. mehrere Stunden) Folienklebestellen nach der Reinigung überprüfen. Vor Anwendung der "Aufpinsel-" bzw. "Einlege-Methode" evtl. Folienklebestellen durch Nassklebestellen ersetzen.
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